Archiconvent der Templer
Christus
Archiconvent der Templer
Der Archiconvent der Templer ist das Haupthaus der ‚Deutschen Zunge’ des orthodox-katholischen und kreuzesritterlichen Ordens der Templer und wurde im Zusammenwirken von französischen und deutschen Templern im Jahre 1932 in München aufgerichtet.
Das Trinitarion der Templer e.V. ist eine gemeinnützige Organisation des Ordens, vor allem zur Pflege des Hospitaliter-Dienstes, zur Betreuung und Unterstützung armer, notleidender Mitbürger, gegründet 1974.

Der Orden der Templer, bestehend aus Mönchen, Nonnen und Oblaten, hat trotz der vom französischen König Philip IV. veranlassten grausamen und blutigen Verfolgung zu Anfang des 14. Jahrhunderts sein geistliches Lebengetreu seinen strengen Ordensgelübden ungebrochen und ununterbrochen fortgeführt in großer Treue zur hl. apostolisch-katholischen Kirche. Durch die schrecklichen Verfolgung und Beraubung seiner Güter wurde er in seiner Spiritualität sogar so gekräftigt, dass er das Joch der Verfolgung durch die Jahrhunderte tapfer tragen konnte.
So lebt er streng kontemplativ nach der heiligen Regel des Tempels, feiert die heilige Liturgie gemäß dem Gebrauch des Ordens des 12. Jahrhunderts im Heiligen Land und dient mit aller Kraft in selbstloser, ritterlicher Weise den Mitgeschöpfen, ganz besonders den Notleidenden, in Verkündigung des Evangeliums Jesu Christi, für die Einigung der apostolisch-katholischen Kirche des Abend- und Morgenlandes.

Diese Ordensregel, verfaßt vom hl. Bernhard von Clairvaux, beruht auf den Lebensregeln der frühchristlichen heiligen Mönchsväter des Ostens Antonius, Pachomius und Basilius und der heiligen Mönchsväter des Abendlandes Benedictus und Augustinus und leitet an zur ernsten Nachfolge Christi. Die Nachfolge Christi aber ist festgelegt mit den Worten des Herrn: "Wer mir nachfolgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach." (Mk. 8,34)
Die Verwirklichung, das Tun dieses Wortes führt unter dem Jubelruf "Nicht uns, o Herr, nicht uns, sondern Deinem Namen gib Ehre!" (Psalm 115) zu wahrer Selbstlosigkeit und Demut und zur lebendigen, lebendigmachenden Erkenntnis des Wortes Jesu Christi:
"Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich." (Joh. 14,6)
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Getrennt vom Weltlichen
und im Bewußtsein, daß die Ordensregel, die der heilige Bernhard von Clairvaux dem Orden auf dem Konzil von Troyes 1128 ausgearbeitet hatte, streng zu befolgen ist, haben die Templer, selbst in und nach der Zeit ihrer direkten Verfolgung, in strenger mönchischer Askese, in Treue, Gehorsam und persönlicher Armut, ihr Kreuz demütig auf sich genommen – um der Nachfolge Christi willen.
Sie erfüllten ohne Unterbrechung in Treue und im Schweigen ihre Gelübde.
 
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